Bundesliga

Nahezu beängstigend waren die Auftritte des FC Bayern München in der Vorsaison. Nachdem man in Deutschland sowohl den Meistertitel als auch den FB-Pokal holen konnte, gelang es den Bayern auch noch mit einem Sieg gegen Borussia Dortmund die UEFA Champions League zu gewinnen.

Nun kam es im Sommer dazu, dass der FC Bayern München mit Pep Guardiola einen neuen Trainer engagierte, dessen Aufgabe von Beginn an nicht richtig einfach erschien. Bislang konnte der Spanier aber seine Vorschusslorbeeren bestätigen und die Bayern präsentieren sich schon vor dem Saisonbeginn in einer bestechenden Form.

Klar ist, dass auch heuer wieder das Double in Deutschland auf dem Plan steht. Hinzu will man in der Champions League wieder ein gewichtiges Wort mitsprechen.

Neben den Bayern steht aber auch bei Borussia Dortmund wieder eine spannenden Saison ins Haus. Bei den Westfalen verließen gleich 11 Spieler den Verein, die bekanntesten sind hier sicher Mario Götze (FC Bayern München), Felipe Santana (FC Schalke 04) und Leonardo Bittencourt (Hannover 96). Aber auch die Dortmunder konnten sich sehr gut verstärken.

Von Werder Bremen kam der griechische Innenverteidiger Sokratis nach Dortmund. Zudem gelang es Jürgen Klopp Henrikh Mkhitaryan (Shakhtar Donezk) und Pierre-Emerick Aubameyang (AS St. Etienne) vom Weg der Dortmunder zu überzeugen. Beide Spieler konnten bereits beim 4:2 Erfolg im Supercup gegen die Bayern überzeugen und werden auch in der kommenden Saison für die Dortmunder sehr wichtige Rollen übernehmen.

Neben den beiden Top Favoriten kommen noch Bayer 04 Leverkusen und eventuell der FC Schalke 04 in den Genuss einer Mitfavoritenrolle. Für beide Vereine muss aber über 34 Spieltage alles zusammen passen, um am Ende ganz oben zu stehen.

Ein kurzer Ausblick auf die anderen europäischen Topligen verrät uns, dass sich auch hier nichts gröberes getan hat und die Favoritenrollen wie im Vorjahr verteilt sind. In England stehen Manchester United und City, der FC Chelsea und auch Tottenham Hotspur in den Toppositionen.

In Spanien ist ebenfalls alles beim alten. Hier führt an Real Madrid und dem FC Barcelona kein Weg vorbei und auch in Italien bleiben mit Juventus Turin, dem AC Mailand, Inter Mailand und dem SSC Neapel dieselben Vereine ganz vorne dabei.